Welpen

Unsere Welpen werden von uns und dem Rudel im Haus und Garten aufgezogen.

So lernen sie alle Haushaltsgeräusche (Staubsauger, Radio, Fernsehen, Küchengeräusche usw.) und Umweltgeräusche kennen. Sie erhalten Besuch von Erwachsenen, Kindern und anderen Hunden. Sie haben Auto fahren, Tierarztbesuche kennen gelernt.


Bis zur Abgabe sind sie mehrfach entwurmt ( alle 2 Wochen) , gechipt, geimpft.

Erhalten: ein Gesundheitszeugnis vom Tierarzt, einen EU-Heimtierausweis,

eine Ahnentafel vom ACI e.V., Futter für die ersten Tage, ein Halsband und Leine, eine Kuscheldecke mit Geruch von Mutter und dem Rudel und einem Kaufvertrag.

 

Am 3.Tag beginnen wir mit dem Super Dog- Bio Sensor Programm.

Über das Programm:

Man weiss inzwischen, dass frühzeitige neurologische Stimulation wichtige und nachhaltige Wirkungen haben kann. Studien bestätigten, dass es Zeitabschnitte im frühen Leben gibt, in denen solche Stimulationen eine optimale Wirkung haben. Der erste Zeitabschnitt fängt am dritten Lebenstag an und dauert bis zum sechzehnten Lebenstag. Es wird angenommen, dass dieser

Zeitabschnitt wichtig ist, die neurologische Entwicklung dann besonders stark ist. In diesem Programm werden fünf Übungen verwendet, die eine neurologische Stimulation erzeugen. 

Jede Trainingseinheit beinhaltet einmal am Tag die Welpen in die Hand zunehmen. In dieser Trainingseinheit wird eine nach der anderen von insgesamt fünf Übungen ausgeführt. Alle Übungen müssen abgearbeitet sein, bevor man mit dem nächsten Welpen beginnt.

Die Übungen sind:

1) Taststimulation (zwischen den Zehen)
2) Kopf nach oben halten
3) Kopf nach unten halten
4) Rückenlage
5) Thermale Stimulation

Diese fünf Übungen erzeugen neurologische Stimulationen, wovon keines in der natürlichen Umgebung des Welpens zu dieser Lebenszeit erfahren werden kann. Man soll unbedingt die Übungen nicht mehr als einmal am Tag anwenden und die empfohlene Dauer der Stimulation nicht überschreiten. Diese Übungen              kurbeln das neurologische System an, so dass es sich schneller entwickelt. Dadurch erhält der Welpe Fähigkeiten, die ihm später einen Vorteil gegenüber anderen Hunden geben. Züchter, die regelmäßig mit ihren Welpen spielen und anfassen, sollten dies weiterhin tun. Die neurologischen   Übungen sind kein Ersatz für regelmäßiges berühren, spielen, Sozialisierung und Beziehungen.

Vorteile der Stimulation:

Fünf Vorteile sind bei Hunden beobachtet worden bei denen „Bio Sensor“ Übungen gemacht worden sind. Diese waren:

1) verbesserter Herzrhythmus (Herzschlag)
2) stärkere Herzschläge
3) stärkere Nebennieren
4) stärkere Stresstoleranz
5) stärkeres Immunsystem

In Versuchen bezüglich Lernfähigkeit zeigten die stimulierten Welpen eine höhere Bereitschaft für Erkundigungen und waren aktiver als ihre Wurfgeschwister, bei denen die Übungen nicht gemacht wurden. Sie waren auch in Wettbewerbssituationen ihren Wurfgeschwistern gegenüber überlegen.

Des weiteren wurden Effekte bezüglich der Leistung während der Tests beobachtet. In einem einfachen Problemlösungstest – das Herausfinden aus einem Labyrinth - waren die Welpen, die nicht stimuliert worden, aufgeregt, jammerten viel und machten viele Fehler. Die Welpen jedoch, die stimuliert worden waren, waren viel ruhiger während des Versuches, machten viel weniger Fehler und jammerten sehr selten.


Mit den Welpen-Eltern möchten wir gerne in Kontakt bleiben um die weitere Entwicklung unserer Babys verfolgen zu können. Für Fragen stehen wir auch in der Zukunft immer zur Verfügung.

 

Zur Information an die Zukünftigen Welpen-Eltern:


Alle Molosser- und Bulldoggenrassen wachsen sich im Schlaf groß und Überbelastung ist Gift für den Skelettapperat  (Zitat eines der tierklinischen Leiter der Tierklinik Berlin.) Ganz wichtig, vermeiden sie im ersten Lebensjahr Gewaltmärsche und lassen sie einen Bully im Wachstum so wenig wie möglich springen, es führt sonst zu Schäden an Wachstumsfugen, Gelenken oder Kniescheiben.